Kartoffeln sind das Lieblingsgemüse von uns Deutschen. Wusstest du aber, dass die Kartoffel gar kein “deutsches” Gemüse ist? Ursprünglich kommt sie von sehr weit weg, nämlich aus Südamerika. Erst vor ungefähr 400 Jahren holte ein großer deutscher Kaiser die leckere Knolle zu uns. Seitdem lieben wir sie – in vielen verschiedenen Formen und Gerichten.


Heute gibt es das Rezept für einen ostwestfälischen Kartoffel-Klassiker: Reibekuchen.

Für vier Portionen brauchst du: 2kg Kartoffeln (am besten festkochend), 2 Zwiebeln, 2 Eier, 1 EL Mehl, Gewürze.

Schäle die Kartoffeln und reibe sie anschließend klein. Das ist leider viel Arbeit, lohnt sich aber – du kannst dir ja von deinen Eltern oder Geschwistern dabei helfen lassen, dann geht es viel Schneller. 😉

Schneide zwei kleine Zwiebeln klein und vermische die geriebenen Kartoffeln damit; dann gib zwei Eier und einem Esslöffel Mehl hinzu. Schmecke die Masse mit Gewürzen deiner Wahl ab, zum Beispiel Salz, Pfeffer und Muskat.

Nun können die Reibekuchen gebacken werden. Dafür brauchst du eine Pfanne mit viel Pflanzenöl. Lass das Öl in der Pfanne erst richtig heiß werden, bevor du mit dem Backen anfängst! Dann gibst du immer einen Esslöffel von der Kartoffelmasse in die Pfanne. Drücke sie zu einem kleinen Pfannkuchen zusammen und backe sie aus. Der Reibekuchen soll von allen Seiten schön braun und knusprig sein.

Nach dem Backen legst du den Reibekuchen am besten auf einen Rost. So kann das überschüssige Fett gut abtropfen.

Fertig!

Am besten schmecken die Reibekuchen mit Apfelmus. Guten Appetit! 🙂